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Krankenversicherung: Was Rentner zum Thema wissen sollten

Endlich in Rente! Prinzipiell ist für Bezieher gesetzlicher Altersversorgung die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zuständig, betrieben durch die gesetzlichen Krankenkassen, bei weiterhin freier Kassenwahl. Beitragsmäßig bringt der Ruhestand gewisse Erleichterung. Denn sowohl der zehnprozentige Zuschlag, bis zum Alter von 60 für Altersrückstellungen erhoben, als auch weitere fünf Prozent für Krankengeld fallen nun weg. Weiterer Vorteil der KVdR: Private Einkünfte sind beitragsfrei. Wer keinen KVdR-Zugang erhält, kann sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern. Allerdings fragen sich viele Privatversicherte: Kann ich mir als chronisch Kranker im Basistarif meinen vollen Schutz noch leisten? Lesen Sie, was es als Rentner beim Thema Krankenversicherung zu beachten gibt.

Automatisch Pflichtmitglied der KVdR?

Leider nur dann, wenn Sie während der zweiten Hälfte Ihrer Erwerbstätigkeit zu wenigstens 90 Prozent gesetzlich pflicht- oder freiwillig versichert waren. Der angesetzte Zeitraum erstreckt sich von der Berufsausbildung über die Erwerbstätigkeit (bzw. Selbstständigkeit) bis zum Rentenantrag. Weshalb es Sinn macht, sich vor dem 40. Geburtstag zwischen gesetzlicher oder privater Krankenversicherung zu entscheiden! Zeiten von Familienversicherung, Versicherung in der ehemaligen DDR sowie in Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums werden angerechnet. Wer die genannten Bedingungen nicht erfüllt, kann sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern. Weitere Informationen? Im Merkblatt der KVdR zum Download (Link: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/217498/publicationFile/52566/R0815.pdf).

Vorteile: Versichert in der KVdR

Sie sind Pflichtmitglied der Krankenversicherung der Rentner (KVdR)? Dieser Status ist - im Vergleich zur freiwilligen Versicherung - mit niedrigeren Beiträgen verbunden. Hier zahlen Sie lediglich Krankenkassenbeiträge auf Ihre gesetzliche Rente, Arbeitseinkommen und auf Versorgungsbezüge wie z. B. Betriebsrenten. Auch Kapitalleistungen und -abfindungen aus Alters- und Hinterbliebenenversorgung sind beitragspflichtig, sofern sie im Rahmen des Berufslebens aufgebaut wurden. Auf zehn Jahre gerechnet, ergibt sich ein monatlicher Betrag (Grenze: 145,25 pro Monat, 2016). Private Einnahmen wie Lebensversicherungen sind dagegen beitragsfrei. Sie haben Ihre betriebliche Altersvorsorge privat weitergeführt? Dann sind nur Ihre betrieblichen Beträge mit Krankenversicherungsbeitrag belegt. Dabei behält der Rentenversicherungsträger den hälftigen Beitrag plus Zusatzbeitrag ein und führt ihn an die Krankenkassen ab. Und: Auch als Rentner zahlen Sie ab 2017 mit 2,55 (2,8 Prozent als Kinderloser) in die gesetzliche Pflegeversicherung ein. Ab 2017 steigt die Beitragsmessungsgrenze auf 52.200 Euro im Jahr, der Satz für den Krankenkassenbeitrag beträgt 14,6 Prozent.

Freiwillig versichert: Zahreiche Einnahmen beitragspflichtig

Wer die Mindestversicherungszeit der KVdR nicht erfüllt, zahlt als freiwilliges Mitglied höhere Beiträge für seine Krankenversicherung. Hier rächt sich eine zu späte Rückkehr in die Gesetzliche, die im übrigen nur den Senioren offensteht, die vor Renteneintritt bereits gesetzlich versichert waren. Hinzukommt, dass Sie als freiwillig Versicherter auf sämtliche Einnahmen von Rente über Versorgungsbezüge und Erwerbseinkommen bis zu Erträgen aus Vermietung und Leistungen privater Lebens- und Rentenversicherungen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung entrichten müssen, private Riester-Rente eingeschlossen. Wer unter der Beitragslast ächzt, kann beim Rentenversicherungsträger einen Zuschuss beantragen.

Privat versichert: Jetzt Tarif wechseln?

Privatversicherte erleben, dass sich mit dem Ruhestand auch ihr Beihilfeanspruch ändert. Beihilfeberechtigte können sich - innerhalb von drei Monaten nach Renteneintritt - von der Versicherungspflicht befreien lassen. Der private Versicherungstarif darf innerhalb von sechs Monaten und ohne neue Gesundheitsprüfung angepasst werden: In den Rentner-Tarif oder den Basistarif wechseln? Oder besser Leistungen abspecken, eine Selbstbeteiligung vereinbaren oder in einen Tarif mit niedrigerer Prämie wechseln? Wie freiwillig gesetzlich Versicherte können auch Bezieher gesetzlicher Renten einen Zuschuss des Rentenversicherungsträgers - hier zur PKV - beantragen, am besten gleich mit dem Rentenantrag. Formular zum Download hier (Link: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/R0820.pdf?__blob=publicationFile&v=20)
Dieser Zuschuss beträgt maximal die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags und wird gemeinsam mit der Rente ausgezahlt - und laut § 3 Nr. 14 EStG steuerfrei.

Zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung?

Sie möchten in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren? In der zweiten Hälfte des Erwerbslebens im Regelfall nur als freiwillig Versicherter möglich. Es sei denn, Sie schaffen es als Angestellter, Ihr Bruttoeinkommen unter die Grenze von 56.250 Euro zu drücken. Jetzt sind Sie versicherungspflichtig - und können sich Ihre Krankenkasse aussuchen! Sie verdienen wieder mehr? Einmal gesetzlich versichert, bleiben Sie es. Nachteil der Rückkehr: Ihre Altersrückstellungen sind weg. Planen Sie, später in die PKV zurückzukehren, kann eine spezielle Anwartschaftsversicherung Ihre Rückstellungen schützen. Eine weitere Option, sich gesetzlich zu versichern ist, in betriebliche Altersvorsorge (bAV) einzuzahlen. Die Basis: Ihr Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, der Ihnen erlaubt, bis zu 2.976 Euro jährlich vom Brutto dort einzubringen. So mindert sich das Entgelt, das die Krankenversicherung bei der Berechnung ansetzt, um den Vorsorgebetrag. Sie liegen unter der Entgeltgrenze von 56.250 Euro, so dass Ihr Arbeitgeber Sie als versicherungspflichtig melden muss. Zurück in der gesetzlichen Krankenversicherung, dürfen Sie den Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge wieder absenken. Nicht Ihre Option, weil Sie selbstständig sind und man Sie von der Versicherungspflicht befreit hat, da Sie trotz niedriger Einnahmen privatversichert bleiben wollten? Dann bleibt Ihnen nur, sich arbeitslos zu melden - oder in Festanstellung zu gehen. Eine weitere Alternative: Sich beitragsfrei in die Familienversicherung des Ehepartners aufnehmen lassen, was aber an Bedingungen geknüpft ist: Ihr Einkommen darf 415 Euro monatlich (bzw. 450 im Minijob) nicht überschreiten.

Trend: Seniorenbett im Ausland aufstellen

Verlockend: Den Lebensabend im Ausland ausklingen lassen. Machbar, aber Sie sollten sich rechtzeitig mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigen - bevor Sie den Sprung in beliebte Staaten wie die Schweiz oder Spanien wagen. Ziehen Sie innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums um, steht Ihnen die Gesetzliche Krankenversicherung unter der Voraussetzung offen, dass Sie im neuen Wahlland keine Rentenansprüche erworben haben. Wie wird's gemacht? Lassen Sie sich am neuen Wohnsitz bei einem Krankenversicherungsträger registrieren. Nehmen Sie später Leistungen in Anspruch, müssen Sie sich allerdings mit dem Standard des jeweiligen Landes arrangieren. Für privat Krankenversicherte bleibt alles beim Alten, sprich bei den vertraglich zugesicherten Leistungen. Trotzdem: Wird eine Behandlung teurer als in Deutschland, müssen Sie die Differenz nicht selten selbst drauflegen. Es wird eng? Liegt Ihr Wohnsitz in der EU, können Sie auch dort als (freiwillig) gesetzlich oder privat Versicherter und Bezieher gesetzlicher Rente einen Zuschuss beim Rentenversicherungsträger beantragen.

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