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Bettenkauf ist Vertrauenssache!

Versorgung gefährdet? Kassen schreiben Hilfsmittel EU-weit aus

Inkontinenzmatratze verzweifelt gesucht! Immer öfter hören pflegende Angehörige, die sich an das Sanitätshaus ihres Vertrauens wenden, diese Aussage: Leider arbeitet Ihre Krankenkasse nicht mehr mit uns zusammen. Der Grund? Die z.B. aktuelle EU-weite Ausschreibung, wie die Schlafapnoesysteme.

Es ist eine Frage der Zeit, bis Hilfsmittel, wie Rollstühle, Gehwagen, Pflegebetten etc., auch an Firmen im europäischen Ausland abgegeben werden. Unternehmen, die den begehrten Zuschlag erhalten, liefern die Hilfsmittel direkt. Der Hintergrund? Kostensenkungen im Gesundheitswesen, nicht selten auf dem Rücken Betroffener.

Hilfsmittelausschreibung

EU-weite Ausschreibung: Was neu ist

Nur ein Ausschreibungssieger darf Sie als Kassenmitglied mit Ausschreibungsprodukten - wie Zubehör für Betten - beliefern. Und das ist in der Regel der preisgünstigste, auch wenn er in einem anderen Land sitzt. Konnten Sie Rezepte für Pflegebett Hilfsmittel wie Inkontinenzmatratzen früher beim vertrauten Sanitätsfachhändler einlösen, haben Sie es anstelle einer Hilfsmittelversorgung aus einer Hand jetzt mit unterschiedlichen Versorgern zu tun. Hinzukommt, dass die oft extrem billigen Sieger mancher Ausschreibungen nur eine Basisversorgung bieten - weshalb sich Betroffene zunehmend privat an den Kosten beteiligen müssen, um das Niveau gewohnter Wunschversorgung zu erreichen. Höherwertige Ausstattung und spezielle Produkteigenschaften gibt es nur gegen wirtschaftliche Aufzahlung (Qualitätszuschlag). Das ist nicht neu, jedoch ist der Anbieter völlig frei in deren Ausgestaltung, unkontrolliert durch die Krankenkasse.

Preise vergleichen, hochwertige Versorgung selbst sichern

Die gute Nachricht: Preisvergleiche, auch im Onlinekauf, können sich auszahlen. Nicht wenige der ausgeschriebenen Hilfsmittel, etwa für Pflegebetten, erweisen sich hier sogar als günstiger als Aufzahlungsprodukte von Ausschreibungssiegern. Nutzen Sie dazu Preisnachlässe und/oder den günstigen bzw. kostenfreien Reparaturservice - zum Beispiel von Pflegebetten - und sparen Sie zusätzlich. Allerdings dürfen Sie Ihren Leistungsanbieter, sofern Sie Ihrer Kasse ein "berechtigtes Interesse" nach SGB V § 33 Abs. 6 Satz 2 - vor dem Erwerb des Hilfsmittels! - nachweisen, auch weiter selbst wählen. Nämlich dann, wenn Ihr Vertrauen zum Gewinner der Ausschreibung aufgrund von Erfahrungen mit nicht ordnungsgemäßer Versorgung gestört ist. Manchmal wird auch dann "berechtigtes Interesse" angenommen, wenn sich Versicherte für die aufwändigere Versorgung mit Aufzahlung entscheiden. Was kommt auf Sie zu? Die Kasse ist verpflichtet, Ihnen den Ausschreibungspreis (Kassenzuschuss) zu nennen, so dass Sie die Mehrkosten ausrechnen können.

Ausschreibungen - wie sieht das aus?

Werfen Sie einen Blick auf das Amtsblatt der EU - oder die Info-Seiten Ihrer Krankenkasse dazu. Ein Beispiel: Die AOK NordWest schreibt Hilfsmittel zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Schlafapnoesysteme) nach § 127 Absatz 1 SGB V im offenen Verfahren EU-weit aus. Jetzt können Bewerber bis zu einem bestimmten Stichtag, der jedoch keine Ausschlussfrist darstellt, ihr Angebot per Post (Fax und E-Mail unzulässig) einreichen. Alle Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen oder, bei anderen Sprachen, in Form beglaubigter Übersetzungen. Um es interessierten Firmen leicht zu machen, stellen die AOK und andere Kassen ihnen auf ihrer Website Vertragsentwurf und Angebotsblatt als PDF zum Download zur Verfügung.

Kritik: Einbußen bei Produkt- und Dienstleistungsqualität

Medizinische Fachverbände wie der Bundesinnungsverband für Orthopädietechnik und der Deutsche Apothekerverband, zusammengeschlossen in der Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV), kritisieren diesen Trend in ihrem Positionspapier: Ausschreibungen führten zu einem Verlust bei Produkt- und Dienstleistungsqualität sowie persönlicher Beratung, Anpassung, Einweisung, Reparaturen und Lieferterminen. Nicht nur bei Krankenhausentlassungen käme es zu Versorgungsverzögerungen. Auch eine Onlinepetition von Patientenvertretern warnt: EU-weite Ausschreibungen verschlechterten die Lage pflegebedürftiger Menschen. Bis zu zwei Wochen auf einen Rollstuhl zu warten, komme einer Entmündigung der Betroffen gleich.

Kassenvertreter weisen die Kritik, einfach den billigsten Anbieter zu beauftragen, zurück. Man wähle gute Standard-Qualität, so ein Sprecher der DAK - und er verweist darauf, dass die Ausschreibungen klare Anforderungen an die Anbieter enthielten: Firmen müssten für genügend Fachpersonal für Beratung oder Reparaturen vor Ort sorgen. Vom Eingang eines Rezept bei Kasse oder DAK-Vertragspartner bis zur Auslieferung dürften nur 72 Stunden vergehen, Reparaturen seien innerhalb von 48 Stunden vor Ort zu erbringen. Wo das nicht möglich sei, habe der Kunde umgehend Anspruch auf Ersatz. Ebenfalls Teil des Anforderungskatalogs sind fachkundige, kostenfreie Telefon-Hotlines, aber bisher zeigt die Praxis: Wer dort anruft, muss lange Wartezeiten hinnehmen.

 

Auch HMMso Seniorenbett bezieht Stellung

Anbieter aus der ganzen EU bewerben sich ( was für ein Szenario ) - auf Inkontinenzhilfen wie Vorlagen, Zubehör für Seniorenbetten, aber auch Rollatoren oder Rollstühle. Wir befürchten es wird kommen. Aber auch dann, wenn Unternehmen mit Sitz in Deutschland den Zuschlag erhalten, lassen Beratung, Lieferung und Service oft zu wünschen übrig, so dass sie den Namen individuelle Versorgung nicht verdienen. Wir sollten alle an einem Strang ziehen, um uns Menschen zu helfen. Offen für Kooperationen sein. Ein miteinander!  Das macht Sinn.  HMMso Seniorenbett jedenfalls meint: Ein Anbieter muss wenigstens persönlich telefonisch ansprechbar sein. Es sollte dann ein Fachberater mit kompetenter Beratungsfähigkeit für den Kunden bereitstehen. Dieser sollte selber über jahrelange vor Ort - Versorgung verfügen,sich in den Menschen hineindenken, um den Kunden und seine Bedürfnisse richtig am Telefon einschätzen zu können. Weiterhin ist es von Vorteil über ein echtes, weil tragfähiges Netz aus etablierten Zulieferern und bewährten (Filial-)Partnern zu verfügen.

Ein bloßes Logistikzentrum eines Unternehmens, dessen einziger Kontakt aus Postpaket und Spedition besteht, ist kein Service - ebenso, wie Online nicht gleich unpersönlich ist. Vorausgesetzt, das Online-Sanitätshaus ist fortlaufend persönlich erreichbar. Gerade im Hilfsmittel-Bereich ist es verheerend, Menschen allein zu lassen - indem sich wichtige Lieferungen oder Reparaturen verzögern. EU-weite Ausschreibungen hin oder her - günstige Hilfsmittelversorgung aus einer Hand bleibt überall dort auch weiter möglich, wo guter Wille Menschen nicht nur als Kostenfaktor sieht. Entscheiden ist nicht eine günstige Versorgung, entscheidend ist die richtige Versorgung, denn nur das spart langfristig an den Folgekosten und nur dies verringert die Kosten im Gesundheitssystem.

Der Wille dem Menschen zu helfen und zu dienen, ist wirklich entscheidend! Vergessen wir nicht, es kann jeden treffen!

 

HMMso Pflegebetten-24
in de Krümm 9
22880 Wedel
Fon: 04103 9654104
Fax: 04103-9654336
 

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